Öffentliche Konsultation zum Europäischen Sozialversicherungspass (ESSPASS) gestartet
Öffentliche Konsultation zum Europäischen Sozialversicherungspass (ESSPASS) gestartet
Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation eingeleitet, um die Ausarbeitung eines Vorschlags für einen Europäischen Sozialversicherungspass (ESSPASS) vorzubereiten. Dieses Vorhaben ist Bestandteil des Pakets für faire Arbeitsmobilität, dessen Verabschiedung für den Herbst 2026 vorgesehen ist.
Mit dem ESSPASS soll es für Menschen, die innerhalb der Europäischen Union in unterschiedlichen Ländern arbeiten oder ihren Wohnort wechseln, einfacher werden, ihre sozialversicherungsrechtlichen Ansprüche geltend zu machen. Vorgesehen ist eine digitale Lösung, mit der Sozialversicherungsdokumente sicher und schnell überprüft werden können. Dadurch sollen aufwendige und zeitintensive Verfahren für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie nationale Behörden reduziert werden. Gleichzeitig soll das System dazu beitragen, das Risiko von Missbrauch und Betrug zu verringern.
Die Europäische Kommission ruft Einzelpersonen, nationale Behörden, Unternehmen, Anbieter von Gesundheitsleistungen sowie weitere relevante Interessenträger dazu auf, sich an der Konsultation zu beteiligen. Besonders interessiert sie sich für Erfahrungen mit Schwierigkeiten beim Nachweis und der Überprüfung von Sozialversicherungsansprüchen und Versicherungsstatus in verschiedenen europäischen Ländern. Darüber hinaus möchte die Kommission Einschätzungen dazu erhalten, welche möglichen Auswirkungen die Einführung des ESSPASS haben könnte.
Nehmen Sie jetzt an der öffentlichen Konsultation zum ESSPASS teil!
Die öffentliche Konsultation läuft noch bis zum 16. April 2026. Weitere Informationen können Sie hier nachlesen.
Kontakt
ZENIT GmbH / Enterprise Europe Network
für Nordrhein-Westfalen NRW.Europa
Konstantinos Ioannidis
Telefon: 0160 91008158
E-Mail: konstantinos.ioannidis@zenit.eu