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Online-Ländersprechtag SKANDINAVIEN

Mit politischer Stabilität und rund 25 Millionen kaufkräftigen Einwohnern bieten die Märkte in Skandinavien ausländischen Unternehmen vielfältige Möglichkeiten für außenwirtschaftliche Aktivitäten. Bei der Ein- und Ausfuhr von Gütern und Dienstleistungen stellen skandinavische Unternehmen für hiesige Firmen – ob Exporteinsteiger oder erfahrene Exporteure - zuverlässige Partner dar. Um Unternehmen Gelegenheit zu geben, sich von den Expertinnen der bilateralen Auslandshandelskammern (AHK) in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden über diese Märkte informieren und beraten zu lassen, organisiert die IHK Erfurt am 21. April 2021 einen Online-Ländersprechtag Skandinavien.

Aus wirtschaftlicher Sicht haben die skandinavischen Länder im europäischen Vergleich die Coronapandemie relativ unbeschadet überstanden. Mit einem geschätzten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,5 bis 4,0 Prozent im vergangenen Jahr zählt Dänemark zu den wirtschaftlich am wenigsten von der Coronapandemie betroffenen EU-Mitgliedstaaten. Prognosen zufolge soll die Wirtschaftsleistung gegen Mitte 2022 zum Vorkrisenniveau zurückfinden, wozu auch die öffentlichen Ausgaben für die energietechnische Modernisierung bestehender Wohngebäude und eine umweltfreundliche Gestaltung der Wärmeversorgung beitragen sollen. In Finnland wollen die Unternehmen laut einer im Januar 2021 vom Zentralverband der finnischen Wirtschaft (EK) durchgeführten Investitionsumfrage ihre Investitionen in diesem Jahr im Vergleich zu 2020 um 9 Prozent steigern. Von den rund 7,5 Milliarden Euro an angekündigten Investitionen sollen rund 4,6 Milliarden in Anlagen und 2,8 Milliarden in den Bereich Forschung und Entwicklung investiert werden. Vor alem die Lebensmittelindustrie, die Energieversorger und die Chemie- und Baustoffindustrie planen höhere Ausgaben. In Norwegen könnte laut staatlichem Konjunkturinstitut das Investitionsvolumen bereits im Laufe dieses Jahres auf das Vorkrisenniveau zurückkehren, auch dank entsprechender Fördermassnahmen seitens der öffentlichen Hand. Mit Vergünstigungen für Maschinenkäufe, der Förderung von Forschung und Entwicklung, mit “grünen” Staatsinvestitionen und zahlreichen Unterstützungsmaßnahmen für den Arbeitsmarkt, Jobeinsteiger und Kleinstfirmen und Kleinstfirmen sollen die Bruttoanlageinvestitionen in der Industrie um bis zu 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen können. Für etliche Branchen, wie zum Beispiel Energie, Bau, Automotive, Abfallwirtschaft sowie Gesundheit bietet Schweden ausländischen Investoren und Unternehmen vielfältige Investions- und Kooperationsmöglichkeiten. Dabei spielen Themen wie Energieeffizienz, Digitalisierung, Recycling und aktuell auch e-Health eine wichtige Rolle. Für staatliche Innovationsprogramme und -einrichtungen sollen in diesem Jahr zusätzlich knapp 326 Millionen Euro fließen. Dieser Zusatzbetrag soll danach jährlich erhöht werden – bis auf knapp 360 Millionen Euro in 2024. Ein Drittel dieser Summe wird dem schwedischen Forschungsrat zugutekommen, der nationale und internationale Forschungsprojekte und die nationale Forschungsinfrastruktur mit bisher jährlich etwa 670 Millionen Euro fördert.

Die Einzelgespräche im Rahmen des Ländersprechtages sind auf 30 Minuten begrenzt. Ihre Gesprächsthemen werden an die Experten der AHK bereits im Vorfeld weitergeleitet, damit sich die Gesprächsteilnehmer optimal vorbereiten können. Nach der Anmeldung erhalten Sie Ihre gewünschten Gesprächstermine sowie die Links zu den Online-Gesprächen über Microsoft Teams.

Hier geht es zur Anmeldung über die Industrie- und Handelskammer Erfurt.

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